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Heliamphora, der Sumpfkrug |
So einfach diese Falle aufgebaut sein mag, so außergewöhnlich ist der natürliche Lebensraum der aus ungefähr einem dutzend Arten und Unterarten bestehenden Gattung Heliamphora. Wild wächst diese urtümliche Pflanze nämlich nur auf den Tafelbergen im Süden Venezuelas, den Tepuis. Steile, bis zu 1000 Metern hohe Felswände erheben sich über dem Regenwald und tragen auf ihren Schultern Plateaus mit einer einzigartigen Flora. Etwa ein Drittel der Pflanzen auf den Tepuis, unter anderem der Sumpfkrug, wachsen nur dort. Die hohe Lage nahe am Äquator sorgt für relativ warme Tage und sehr kalte Nächte in einem der regenreichsten Gebiete der Welt. Fast ständiger Dauerregen wäscht den Boden aus und speist Wasserfälle, die zu den höchsten der Erde zählen.
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Bild 1: Heliamphora minor, der kleine Sumpfkrug
Ein Klick auf das jeweilige Bild zeigt dessen hochauflösende Version.
Als Substrat verwende ich die von Andreas Wistuba in einer Ausgabe GfP-Fachzeitschrift "Das Taublatt" empfohlene Mischung aus einem Teil Torf und einem Teil Styroporflocken. Die Pflanzen werden dann im Anstauverfahren bewässert, stehen also in etwa 1 cm tiefem, weichem Wasser.
In der Wachstumszeit dünge ich die Heliamphoren sporadisch mir sehr schwach dosiertem Orchideendünger direkt in die Krugblätter.
Weitere kannenbildende Pflanzen: |
Pflanzen mit anderen Fallentypen: |
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| Cephalotus, der Zwergkrug | Dionaea, die Venusfliegenfalle | |
| Darlingtonia, die Kobralilie | Drosera, der Sonnentau | |
| Nepenthes, die tropische Kannenpflanze | Drosophyllum, das Taublatt | |
| Sarracenia, die Schlauchpflanze | Pinguicula, das Fettkraut | |
| Roridula, die halbkarnivore Taupflanze |
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