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Roridula, die halbkarnivore Taupflanze |
Aus diesem Umstand heraus hat sich allerdings eine bemerkenswerte Symbiose mit einigen Arten von Spinnen und Blindwanzen gebildet, die sich ausgerechnet die klebrige Roridula als Heimat ausgewählt haben. Diese Tiere haben gelernt, ohne festzukleben über die Blätter der Pflanze zu marschieren und sich von den gefangenen Beuteinsekten zu ernähren. Im Gegenzug plazieren sie ihre "Häufchen" auf dem Laub der Pflanze - und daß wiederum ist ein von der Roridula begehrter Pflanzendünger! So kommt die Pflanze über den Umweg der Spinnen- und Wanzenmägen doch noch an die selbstgefangenen Nährstoffe.
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Bild 1: Ein Blick auf Roridula gorgonias
Bild 2: Nahaufnahme einer Blüte von R. gorgonias
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Da meine Roridula weder von "düngerproduzierenden" Insekten noch Spinnentieren bewohnt wird, erhält sie während des Sommers gelegentlich eine schwache Dosis Orchideendünger.
Roridula mag es sonnig, luftig und warm, und sollte nicht allzu kühlen Temperaturen ausgesetzt sein (unteres Limit etwa 10 Grad Celsius). Im Winter steht die Pflanze in einem ungeheiztem Raum unter Kunstlicht.
Weitere Pflanzen mit Klebefallen: |
Pflanzen mit anderen Fallentypen: |
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| Drosera, der Sonnentau | Cephalotus, der Zwergkrug | |
| Drosophyllum, das Taublatt | Darlingtonia, die Kobralilie | |
| Pinguicula, das Fettkraut | Dionaea, die Venusfliegenfalle | |
| Heliamphora, der Sumpfkrug | ||
| Nepenthes, die tropische Kannenpflanze | ||
| Sarracenia, die Schlauchpflanze |
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